Arbeit der Zukunft: Wichtig sind Selbstdisziplin und Ewiges Lernen

— Arbeit der Zukunft: Wichtig sind Selbstdisziplin und Ewiges Lernen

Wenn man sich Gedanken darüber macht, wie wir alle im Büro der Zukunft arbeiten werden, kann man zehn Leute fragen und erhält wahrscheinlich 20 Antworten. Zweifellos ist die Arbeit der Zukunft ungewiss und doch gibt es unabhängig davon, dass Digitalisierung und Transformation unsere Auffassung von Arbeit an sich verändern werden, auch persönliche Faktoren, die uns prägen werden.

Beim Betrachten der Modelle der Arbeit der Zukunft lässt sich bereits jetzt erahnen, wie wir täglich mit unseren Aufgaben im Office umgehen werden. Dabei spielt selbstständiges Arbeiten eine immense Rolle. Wir werden selbst für unsere Projekte und Arbeitsbereiche verantwortlich sein. Wir wählen unsere Devices und Apps und planen die Zeit ein, die wir für die Erledigung unserer Projekte benötigen. Ein Vorgesetzter gibt nur Vorgaben. Wie, wo und wann wir den Aufgaben nachgehen, liegt an uns. Selbstdisziplin und Organisation werden daher an Bedeutung gewinnen.

Life-Long-Learning

Ein weitere Aspekt, der einen Bestandteil im täglichen Workflow der Arbeit der Zukunft einnehmen wird, ist das lebenslange Lernen. Schule, Ausbildung, Studium – damit wird es nicht getan sein. Im täglichen Büro-Leben werden Workshops und MOOCs, also Onlinekurse, immer wichtiger werden. Da sich Jobs im digitalen Zeitalter ständig verändern und Software gefühlt jeden Tag ein neues Update erfährt, müssen auch Arbeitnehmer und Arbeitgeber immer up-to-date sein. Darüber hinaus werden sich Kompetenzen mehr und mehr überschneiden. Im digitalen Zeitalter muss jeder ein multimedialer Tausendsassa sein. Um den Erfolg auf Dauer zu erhalten, wird Life-Long-Learning ein Standard im Business werden.

Wissensmanagement-System

Eine Vorgehensweise, dieses Ewige Lernen aufrecht zu erhalten, ist ein firmen-internes Wissensmanagement-System einzurichten, wie es viele Unternehmen bereits heute machen. Das heißt, Mitarbeiter aus allen Bereichen, von jung bis alt, werden ihre Wissensbausteine in das System einspeisen können, sodass mit der Zeit eine Art Wiki entstehen wird. Diese Wissensbasis kann beständig durch externe Mentoren und Profis bereichert werden.

8-Stunden-Tag adé?

Immer lernen und selbstständige Arbeitsorganisation. Das ist in vielen Unternehmen trotz der gängigen Lohn-Arbeit bereits heute Realität. Allerdings trägt der zunehmende Wandel unserer Arbeitsstruktur (flache Hierarchien, flexiblere Erwerbungsformen, Mobilität) dazu, dass wir uns nach und nach davon lösen, ständige Präsenz in einem 8-Stunden-Job aufweisen zu müssen. Der Fokus wird in Modellen der Arbeit der Zukunft noch weiter auf Training und Weiterbildung gerichtet sein.

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