Das ewige (Leid)-Thema im Büro: Wie ist der Kaffee?

URBAN Mag Kaffee im Büro

Das ewige (Leid)-Thema im Büro: Wie ist der Kaffee?

Egal, welche Konferenz in welchem Büro auf der Welt, kaum ruft die Orga der Veranstaltung zur “Pause!”, ist die erste Anlaufstelle der Teilnehmer morgens der oder die Kaffeemaschinen. Dieser Alltagsbrauch hat sich nicht geändert. Was sich jedoch geändert hat, ist das Klischee, dass der Kaffee im Büro schlecht sein muss. Im Gegenteil: Viele Unternehmen setzen inzwischen auf Qualität und eine große Auswahl an Kaffee-Getränken, um jeden Geschmack zu erfüllen. Manch einer lässt bei großen Veranstaltungen gar einen Barista einfleigen, der Kaffee-Träume wahr werden lässt.

Doch so großspurig wie ein Kaffee-Spezialist muss es gar nicht sein. Bereits an Kleinigkeiten lässt sich erkennen, wie es mit dem Kaffee in einem Betrieb gehalten ist. Ob Kunde oder Mitarbeiter, der erste Eindruck wird umso positiver ausfallen, wenn der Kaffee aufs Haus geht und man nicht Münzen für einen Automaten braucht. Noch schlimmer wirkt es, wenn ein Angestellter bei Kaffee-Bedarf zum Starbucks oder Bäcker rennen muss.

Selbst wenn der Kaffee im Büro for free aus der Maschine kommt, gibt es da viele Fallstricke, die den Kaffee-Genuß und damit die Stimmung zunichte machen können. Zum einen ist das die Maschine und ihre Funktionsweise selbst. Ist es eine Filtermaschine, sind es Kapsel- oder Padmaschinen, ein Kaffeevollautomat oder eine Espressomaschine? Unabhängig davon, welche Kaffee-Zubereitungsweise man für sich, seine Leute oder Kunden am besten hält, die Qualität hängt hier vor allem auch von Marke und Preis der Maschine ab. Wer einmal eine flüssige, hellbraune Automaten-Plörre bei einem Meeting runterwürgen musste und sich nicht mehr konzentrieren konnte, weil er von dem ekligen Geschmack abgelenkt war, der wird die feinen Unterschiede schnell zu schätzen wissen. Allerdings bringt auch die mehrere tausend Euro teure Espressomaschine mäßige Resultate hervor, insofern die Qualität der Bohnen einige Euro wert ist. Auch hier sollte man sich durchaus informieren, welche Produkte man kauft und woher die Bohnen stammen.

Heutzutage gehört Kaffee fast schon zur Leitkultur in einem guten Büro. Sowohl Kunden und Mitarbeiter reagieren entsprechend darauf, ob es Kaffee im Büro gibt und wie er schmeckt. Eine vielfältige Auswahl, eine tolle Maschine, verschiedene Bohnen, all dies trägt zum allgemeinen Stimmungsbild bei. Das kann mitunter so weit gehen, dass Arbeitnehmer das Kriterium kostenloser, frischer, heißer Kaffee in die Auswahl ihres Jobs mit einfließen lassen. Kunden werden sich an den Kontakt erinnern, wo es beim Meeting diesen wundervollen aromatischen Kaffee gab.

Im Büro-Alltag sollte das Thema Kaffee nicht unterschätzt werden. Hier lassen sich viele Plus-Punkte für den Arbeitsalltag einfahren.

2 Comments
  • Denny

    Antworten 19. September 2018 13:03

    Wir hatten auch lange einen Großen Automaten. Nun ja die Nutzung war nicht gerade sehr hoch. Wenn man da auch mal einen gezogen hat, dann hat man schnell erkannt bzw. geschmeckt warum das so ist. Er hat einfach nur nach Spülwasser geschmeckt. Seit einiger Zeit haben wir nun 2 Siemens EQ9 und die Küche ist bald stärker frequentiert als die Büros selbst. Wahnsinn diese Maschine.

  • Carsten

    Antworten 19. September 2018 17:38

    Dreh- und Angelpunkt im Büro ist die Kaffeemaschine – wenn sie denn gut ist. Wir haben hier eine Nespresso, die verrichtet auch sehr gute Arbeit und ist gut besucht. Aber vielleicht sollten wir hier auch mal updaten 😉

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