Der Tag danach: Mit einem Kater ins Büro gehen

URBAN Mag Kater im Büro

Der Tag danach: Mit einem Kater ins Büro gehen

Meistens kann man nichts dafür. Ein Arbeitskollege will auf einen Erfolg anstoßen, ein Freund oder eine Freundin lädt zum abendlichen Ausklang ein und schon befindet man sich in der nächsten Bar auf ein Bier oder ein Glas Wein. Und schneller als man denkt, werden aus ein bis zwei Drinks ein paar mehr, die Stimmung wird besser und man bleibt hängen. Die Stunden vergehen und irgendwann verdrängt man den nächsten Arbeitstag am frühen Morgen und lädt lieber noch auf eine Runde ein. Schließlich erreicht man gegen 5 Uhr in trunkener Müdigkeit das gemütliche Bett, um nur drei Stunden später mit einem fiesen Brummschädel vom Wecker in einen Alptraum geweckt zu werden. Statt sich jedoch selbst zu bemitleiden oder gar wütend zu sein, heißt es jetzt, aktiv zu werden, um den bösen Kater so gut wie möglich zu vertreiben.

Der erste Schritt liegt darin, sich ein ordentliches Frühstück zu genehmigen und das ohne auf Kalorien zu achten. Denn der Körper braucht was zum Arbeiten und Verdauen. Am besten eine Verbindung aus ungesunden Fast Food und eine Vitaminspritze aus Obst oder Gemüse wie einem Smoothie. Und das Salz nicht vergessen. Nicht umsonst sind Salzgurken nach einer durchzechten Nacht der Hit. Sie haben zum einen  Vitamin C und das Salz, das was der Körper braucht. Ebenso niemals vergessen: Wasser. Wasser und noch mehr Wasser. Alkohol ist ein Flüssigkeitskiller und der Körper braucht dies am Dringendsten.

Jetzt unter die Dusche, fertig machen und sich einreden, dass man das heute packen wird. Selbstmotivation bewirkt wahre Wunder. Denn der größte Gegner mit einem Kater ins Büro zu gehen, ist man selbst. Daher gilt: Sich so lange einreden, dass es ein ganz normaler Arbeitstag wird, bis man es selbst glaubt.

Im Büro angekommen, sollte man tunlichst vermeiden, über das Gelage am Abend zu reden, weder prahlend noch jammernd. Ersteres wirft nicht gerade das Beste Bild auf einen, wenn man mit seinen Alkoholkünsten angibt, Zweiteres trägt nicht gerade dazu bei, Respekt von den Kollegen einzuholen. Die Devise heißt: normal wirken und seine Arbeit machen. Die Kollegen mögen sich ihren Teil denken. Alkohol-Fahne und Augenringe lassen sich  nun mal schlecht kaschieren. Aber sollte man den Mitarbeitern nicht noch extra Gesprächsstoff liefern.

Den Rest des Tages gilt es, zu überleben. Selbst wenn der Ruf nach Bett und Feierabend größer und größer wird, sollte man sich auf keinen Fall dazu verleiten lassen, seine Arbeit schleifen zu lassen. Ausreden gelten nicht. Bei Müdigkeitsanfällen helfen Kaffee, kurze Spaziergänge sowie Dehnübungen wahre Wunder.

Letzten Endes bleibt die ultimative Lösung gegen den Kater einfach weniger oder gleich gar nicht zu trinken. Oder früher nach Hause gehen. Obwohl es unglaublich klingt: Auch ohne Alkohol kann man in eine Bar gehen und Spaß haben. Und der Chef und die Kollegen werden auf Dauer auch merken, insofern man öfter solche Eskapaden unternimmt.

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