Mit Open Roberta spielerisch einfach Programmieren lernen

Open Roberta Lab

Mit Open Roberta spielerisch einfach Programmieren lernen

Nach wie vor steht Programmieren an erster Stelle, wenn es darum geht, Medienkompetenz zu fördern. Das Fraunhofer Institut IAIS stellt mit Open Roberta eine innovative Möglichkeit dar, Programmieren zu lernen und sich dem Thema anzunähern. Die Initiative des Fraunhofer-Instituts, die auch von Google Zukunftswerkstatt unterstützt wird, richtet sich speziell an Lehrer, die ihren Schülern das Programmieren von Robotern beibringen wollen. Ziel ist es, Kinder auf spielerische Weise zum Umgang mit einer Programmiersprache zu motivieren. Und zwar anhand der grafischen Programmierung von Lego Technic Robotern.

Mittels einer grafischen Plattform können Neulinge ohne Aufwand erste Programmierschritte per “drag and drop” unternehmen. Ein Erfolgserlebnis ist bei Nachwuchs-Programmiererinnen garantiert, wenn sie nach Erlernen der Grundlagen des Codens live dabei sind, wenn ihre Roboter und Mikrocontroller zum Leben erwachen.

Dank LEGO-Prinzip erhält jeder schnell Erfolgserlebnisse

Mit NEPO, so der Name der Programmiersprache, lässt sich schnell ein Einstieg finden. Dank intuitiver Handhabe lassen sich schnell anspruchsvolle Prozessabläufe kreieren. Das Roberta Lab lässt sich jederzeit ohne Installationsaufwand von jedem Gerät mit gängigen Internetbrowser abrufen (PC, Mac oder Tablet). Open Roberta ist in unterschiedlichen Sprachen verfügbar und unterstützt viele Roboter- und Hardware-Systeme. Dank dem LEGO-Prinzip befindet man sich rasch im Bastelrausch, um seinen persönlichen Roboter mit spezifischen Fähigkeiten zu erstellen.

Open Roberta macht Lust auf ungeliebte Fächer

Open Roberta steht als Beispiel dafür, dass oftmals die Scheu vor dem Unbekannten der Grund ist, warum sich viele nicht an scheinbar komplexe Themengebiete heran trauen. Gerade die Devise, dass jeder ohne Vorkenntnisse einen Einstieg beispielsweise im Bereich Robotik und Hardware erhält, zeigt beispielhaft auf, wie ein moderner Zugang zu stigmatisierten Fächern funktionieren kann. MINT-Fächer und speziell Informatik haben beispielsweise einen schlechten Ruf. Eine Initiative wie Roberta steht exemplarisch dafür, wie man sich spielerisch an solch ungeliebte Fächer heran traut und womöglich sogar entdeckt, dass man sie gern hat.

Der Erfahrungsbericht einer jungen Frau veranschaulicht, wie die Initiative unterschiedliche Menschen zum Programmieren anregt.

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